Blockhütte

Einfach mal das Auto zwei Tage stehen lassen tut auch gut! Freitag Vormittag haben wir uns ein Ruderboot bei dem großen Steg der Vermieter geholt und sind damit eine Runde gefahren. Die Kinder hatten natürlich beide eine Rettungsweste an. So kleine Westen für mich gibt es leider nicht, weshalb ich am Rucksack Platz nahm und von dort herausgucken konnte. Der Vermieter und Blockhausbauer meinte, dass wir Glück mit dem Wetter haben, da es die Tage vorher windig war und geregnet hat. Das Wasser ist gerade sehr still und mit dem beginnenden Herbst sieht es hier ganz toll aus. Die Wälder sind dunkelgrün-gelb gefärbt durch den Mix aus Nadel- und Laubbäumen. Am Abend heizten Henrik und Sarah die ebenfalls selbst gebaute Sauna mit Holzofen ein. Samstag machten wir einen Ausflug mit dem Boot, dieses Mal mit Motor dran. Wir erkundeten den schönen See und kochten eine Tomatensuppe mit dem Campingkocher. Am Nachmittag sammelten wir Stöcker im Wald, fütterten die Rentiere mit Flechten und was Noah und mir besonders viel Spaß machte: wir rannten um das Haus herum. Übrigens haben wir uns dafür entschieden, dass die Rentiere in dem einen Bereich bleiben und nicht bis an unsere Hütte frei herumlaufen dürfen. Wir haben einfach zu viel Respekt davor vor allem wegen den Kindern.

Unterwegs mit dem Boot
Rentiere füttern

Sonntag fuhren wir ein kurzes Stück mit dem Auto. Eigentlich war unser Plan zu einem kleinen See zu wandern, doch weit sind wir nicht gekommen. Am Wegesrand lagen viele große Stöcke und kleine Bäume, die gefällt wurden. Damit bauen wir ein „Zelt“, in dem wir sogar Picknick machten. Auf dem Rückweg fuhren wir an einer Quelle vorbei, bei der die Vermieter sich auch immer Wasser holen. Es floss wie ein kleiner Bach und das Wasser schmeckt sehr gut.

Die 10 l Kanister waren innerhalb von Sekunden gefüllt

Nachmittags genossen wir die Sonne auf dem hinteren Teil der Terrasse, auf den auch ein Tisch und Bänke stehen. Das Blockhaus ist sehr gelungen, urig und die großen Baumstämme halten sehr gut die Wärme drinnen. Es ist ein bisschen wie ‚Glamping‘, denn zum abwaschen, duschen und für die Toilette mit fließendem Wasser müssen wir immer die ca. 40 m zum Servicehaus gehen.

Die Blockhütte

Morgen geht es weiter Richtung Süden. Es folgen zwei Nächte jeweils in einem Hotel und am Mittwoch geht es schon mit der Fähre zurück.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten