Værøy & Bodø

In den tiny house schliefen wir alle zusammen unter dem Dach. Dort stand ein Doppelbett, eine Matratze legten wir daneben und Nina und ich schliefen in der Kinderwagenschale. Donnerstag war es nur noch etwas bewölkt und die Sonne kam langsam durch. Nach dem Frühstück fuhren wir nur ganz kurz um einen Berg herum, um dort eine Wanderung zu machen. Noch ziemlich am Anfang entdeckten wir ein Zelt, welches hinter einer (kleinen) Mauer neben dem Weg stand. Auf dem Rückweg lernten wir den Zeltinhaber kennen: ein junger Franzose, der mit seinem Rucksack unterwegs ist. Der Weg führte uns vorbei an Heidelbeeren (auf dem Rückweg mussten wir uns dann doch noch ein paar für das Frühstück pflücken) über Steine und Wiese. Wir hatten immerzu eine schöne Aussicht auf das Meer. Nach etwa 170 Höhenmetern und 1 km Wegstrecke hatten wir unser Ziel (Kalvskaret) erreicht. Wir konnten auf die andere Seite der Insel auf den ehemaligen Flughafen gucken. Nach einem Picknick und dem Genießen der Aussicht, ging Henrik noch ein Stück höher auf den einen Berg und hatte von dort einen schönen Blick auf die Lofoten.

Blick vom Picknickplatz
Blick auf die Lofoten

Bei dem Sonnenschein haben sich die 12 Grad sogar sehr warm angefühlt. Runter ging es mit Lieder singen. Während wir Kleinen Mittagsschlaf machten, gingen die Großen mit uns im Kinderwagen spazieren. Da an dem einen Berg eine Baustelle war und die Straße noch bis 19 Uhr gesperrt war, vertrieben wir uns die Zeit und fuhren noch zum ehemaligen Flughafen. Auf der Start- und Landebahn gab es nun einen Campingplatz. Als wir endlich wieder zurück konnten, machten wir uns was leckeres zu Essen und legen uns ins Bett. Am Freitag durfte Noah zuerst seine Geschenke auspacken. Dann gab es Frühstück und danach fuhr er mit seinem Fahrrad (wir anderen gingen zu Fuß) zum Hafen, wo gerade eine Fähre anlegte und dann wieder zurück. Nach dem Mittagessen wollten wir das gute Wetter ausnutzen und wir wurden nochmal im Kinderwagen geschoben. Es gab eine alte Straße auf einen Berg doch weit kamen wir nicht, denn der Tunnel war wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Schade, denn das wäre sicherlich toll gewesen. Also suchten wir uns ein anderes schönes Fleckchen auf der Insel. Nach 20.000 Schritten gab es Abendessen aus der Heißluftfriteuse.

Blick von vor dem Tunnel auf Sørland

Am Samstag war es wieder sehr bewölkt und gefühlt kälter. Wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter auf der schönen Insel Værøy (auf der laut dem Internet 677 Menschen leben). Unsere Fähre aufs Festland nach Bodø ging um 11:45 Uhr. Die drei Stunden schaukelte es aufgrund des Wellengangs teilweise ordentlich doll. Auf dem Festland angekommen, fuhren wir in ein Einkaufszentrum und danach ins Hotel. Natürlich wieder in ein Scandic, dieses Mal das „havet“. Wir hatten einen fantastischen Blick aus dem 15. Stock:

Das Frühstück hat gut geschmeckt. Danach ging es weiter: ca. 5 Stunden Fahrt nach Schweden. Es ging lange durch ein tolles Gebiet mit riesigen Seen und bereits vom Herbst gefärbten Bäumen. Bei 8 Grad und Dauerregen waren wir froh im trockenen und warmen Auto sitzen zu können. Bei der Unterkunft angekommen, wurden wir von der netten Inhaberin begrüßt. Vier Nächte bleiben wir in einer ehemaligen Schule. Das Gebäude ist schon über 100 Jahre alt. Ein Kamin steht direkt beim Bett. Natürlich konnten wir nicht anders und mussten ihn anmachen. Bei dieser Gemütlichkeit lässt es sich hoffentlich schnell und gut schlafen.

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