Wir verbrachten insgesamt 3 Nächte in der Unterkunft. An einem Tag gingen wir dort in der Nähe wandern. Dafür ging es mit dem Auto auf einen Berg von wo aus wir dann weitergingen. Wir parkten direkt an einem Startplatz, doch da die Wolken noch sehr tief waren, liegen wir erstmal los. Der Weg war sehr schön, man musste aber schwindelfrei dafür sein, da es teilweise auf einer Seite steil bergab ging. Der Weg schien immerhin gut gesichert und trittfest. Als wir wieder am Auto ankamen, legte gerade ein Gleitschirmflieger seinen Schirm aus. Mit Händen und Füßen, gebrochenem Italienisch verständigten sich Henrik und der andere Flieger. Er flog nur kurz und landete einige Minuten später am Startplatz wieder ein. Kurz darauf flog Henrik dann auch und landete unten im Tal. Er nahm mich sogar mit und es war herrlich ruhig in der Luft. Da ich so aufgeregt war, gibt es leider kein Foto vom Flug. Sarah und Noah holten uns unten mit dem Auto ab.

Am nächsten Tag fuhren wir wieder nach Bassano, da wir dort für eine Nacht ein Hotel gebucht haben, was sich direkt an einem Landeplatz befindet. Dieses Mal fuhren wir mit dem Auto auf den Monte Grappa. Wow, da war die Aussicht echt toll! Henrik startete von dort oben. Wir anderen drei gingen noch ein Stück und genossen die Aussicht bevor es die kurvenreiche Straße wieder herunterging.

Ursprünglich war der Plan, dass wir drei in den Hotel-Pool gehen, während Henrik nochmal fliegt, doch dieser war sehr voll, weshalb wir erst am Abend hätten reingehen können. Und da es 15€ gekostet hätte und wir noch Essen gehen wollten, hätte es sich dann nicht mehr gelohnt. Vom Balkon aus konnten wir sogar die Paraglider in der Luft und beim Einladen beobachten. Am Abend gab es suuuper leckere Pizza.

Montag früh ging es nochmal auf den Monte Grappa. Dieses Mal entspannten wir noch eine Weile dort oben. Am Landeplatz trafen wir sogar den Fluglehrer von Henrik und Sarah. Was für ein Zufall.. Danach dachten wir uns: wenn wir schon mal in der Gegend sind, müssen wir nach Bassano in die Innenstadt. Dort bummelten wir eine Weile herum, gönnten uns ein Eis und fuhren dann weiter Richtung Österreich. In Bozen gab es eine kleine Pizzapause und dann abends waren wir endlich da: in der Nähe vom Alpbachtal. Wir kamen in eine traumhafte Wohnung und wollten gar nicht glauben, dass wir die ganze Wohnung für die nächsten vier Nächte für uns hätten. Tatsächlich war es so! Die Mutter der Wohnungsbesitzerin wohnt direkt nebenan und hat gemeint, dass ihre Tochter gerade auf Reisen ist, weshalb sie ihre Wohnung vermietet. Was für ein Glück für uns!
Heute haben wir es ganz entspannt angehen lassen. Wir waren an einem See – erst spazieren, dann baden und entspannen. Am Nachmittag zog es sich zu und dann gab es ein großes Donnerwetter. Wir sind froh, dass wir in einer schönen Unterkunft sind und hier auch gerne mal drinnen die Zeit verbringen. Morgen wollen wir wandern gehen.
