Kärnten, Slowenien, Italien

Die Wanderung war sehr schön. Wir haben es zwar nicht bis auf den Gipfel geschafft, sind aber größenteils an einem Fluss entlanggegangen. Es ging eine Forststraße entlang und irgendwann ein Stück durch den Wald. Von dort aus ging es zurück auf die Forststraße, von der aus wir einen tollen Ausblick hatten.

Etwas weiter unten war direkt neben dem Weg ein kleines relativ ebenes Stück Wald, wo wir unsere Hängematte zwischen zwei Bäumen aufhängen konnten.

Am nächsten Tag wollte Henrik vom Gerlitzen am Ossiacher See versuchen zu fliegen mit dem Gleitschirm. Es waren schon einige in der Luft und machten Manöver über dem See. Nachdem sich die Parkplatzsuche als schwierig aber nicht unmöglich erwiesen hatte, ging es für uns alle erst mit der Gondel und dann mit dem Sessellift auf knapp über 1900 m hoch. Es war plötzlich ziemlich kalt und extrem windig. Aber einen herrlichen Ausblick hatten wir.

Da es zu windig war beim Startplatz und auch in der Luft sehr turbulent, wollte Henrik noch warten. Doch auch später wurde es eher noch doller. Deshalb fuhren wir alle gemeinsam mit der Bahn wieder runter und machten es uns am See noch etwas gemütlich. Da nun aber auch da der Wind zunahm, machten wir uns schon bald auf den Heimweg. In der Unterkunft angekommen, guckten wir uns die Pferde der Vermieterin an und setzten uns in die Blumenwiese.

Am darauffolgenden Tag (Mittwoch) wollten wir Richtung Italien fahren, da wir in der Nähe von Bassano del Grappa von Donnerstag bis Sonntag eine Unterkunft gebucht hatten. Somit fuhren wir über Slowenien und dort an der italienischen Grenze eine Mautstraße in Richtung des Mangart. Der letzte Kilometer der Straße war aufgrund eines Felssturzes gesperrt. Wir konnten diesen Kilometer aber zu Fuß gehen. Es gab einen schönen und kurzen Wanderweg . Auf etwa 1900 m war es ziemlich frisch – nur etwa 12 Grad. Zwischendurch war die Sicht durch die Wolken eingeschränkt. Den Mangart bestiegen wir nicht, da ein schwieriger Klettersteig hinaufgeführt hätte. Zwischendurch waren wir mitten in den Wolken. Da es sich dort oben immer mehr zuzog, gingen wir wieder runter zu unserem Auto.

Eingeschränkte Sicht bei einem „Aussichtspunkt“

Es ging für uns weiter durch Italien und die Straße wurde immer besonderer. An einem Punkt konnte man ins Tal blicken, in dem ein Fluss lang floss. Es sah toll aus! Die Straße führte durch Neveasattel. Auf jeden Fall sehenswert und wahrscheinlich aufregender diese Strecke als die Autobahn zu wählen. Es ging nun immer Richtung Udine. Bereits am Tag zuvor hatte ich eine Reservierungsanfrage an einen Campingplatz geschickt. Als wir dort ankamen sagten sie uns, dass sie leider voll seien bis Mitte August. Wir fuhren etwa 10 km zu einem anderen Campingplatz, bei dem wir uns selbständig einen Platz für unser Zelt suchen sollten. 26 € die Nacht war ok. Es waren viele Familien mit Kindern da.

Am Abend fing es dann sogar noch an zu regnen. Zum Glück war es im Zelt trocken. Die Nacht war in Ordnung. Frühstück gab es in einer Bäckerei ganz in der Nähe. Dort war es super & lecker.

Auf dieser Reise geht es darum spontan und flexibel zu sein. Gesagt, getan: auf nach Venezia. Parkhaus für 25 € ist ein Schnäppchen, wenn es 1 km weiter Richtung Innenstadt einen Parkplatz für 35 € gibt (pro Tag). Unser Parkhaus befand sich kurz nach der langen Brücke, die Venedig mit dem Festland verbindet. Ein Mann wollte uns noch ein Busshuttle verkaufen, aber wir gingen zu Fuß die von ihm genannten 5 km. Je näher wir der Innenstadt kamen, desto voller wurde es. Den Kinderwagen geben Henrik & Sarah bei jeder der kleinen und großen Brücken an – ja, wir beiden kleinen wurden geschoben & getragen. Die kleinen Gassen waren schön anzusehen. Die Pizzapreise stiegen von Straße zu Straße. Bis zum Piazza San Marco sind wir gegangen und dann alles wieder zurück.

Etwas über eine Stunde dauerte der Weg zur Unterkunft nach Mosson. Die Wohnung ist super: neu, sauber. Das einzige ist, dass unter uns eine Bar ist. Daher ist es etwas lauter am Abend. Heute fuhren wir zum Fluggebiet nach Bassano del Grappa, wo Henrik zwei mal fliegen konnte.

Am Startplatz

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