Bella Italia

Die Nacht auf dem Parkplatz kostete uns 10€. Daneben gab es einen Supermarkt, was ganz praktisch war. Am nächsten Morgen kauften wir noch Kleinigkeiten ein. Dann überlegten wir, ob wir eher Richtung Osten fahren sollten und dort einen Teil eines tollen Fahrradweges fahren sollten, den uns Freunde empfohlen hatten oder unserem einstigen Plan folgen und Richtung Süden und dann Frankreich zu fahren. Wir fuhren erstmal Richtung Gardasee. Unsere Vermieterin der Ferienwohnung in Ruhpolding, bei der wir im Sommer immer sind, hat uns einen Campingplatz empfohlen in Lazise. Dieser Empfehlung sind wir gefolgt. Und es hat uns gefallen. Für 38€ konnten wir uns einen Stellplatz aussuchen (1. Reihe am See hätte 10€ mehr gekostet, Toiletten waren sauber und es gab einen Zugang zum See. Der Aquapark mit Pool und Rutsche war leider schon geschlossen. Wäsche waschen und Trockner für je 4€ nutzten wir auch. Am Nachmittag gingen wir zum See. Und es gab total viele kleine Muscheln. Zum Baden war es uns leider zu kalt.

Gardasee in Lazise

Wir fuhren noch ein paar Minuten mit dem Fahrrad zu einer gut bewerteten Pizzeria. Es hat gut geschmeckt und gesättigt ging es zurück zum Camper. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Süden. Wir riefen einen Campingplatz an in Diano Marina, etwas nördlich an der Küste von Imperia und Sanremo. Dort blieben wir zwei Nächte und nutzten auch endlich mal die Campingstühle, die wir uns zum Camper geliehen hatten. Denn: als wir am Gardasee aufbrachen , war es bewölkt und frisch. Als wir die letzten Berge Richtung Meer durchquerten, kann plötzlich die Sonne raus und es wurde richtig warm. Auf dem Campingplatz war alles recht eng, die Parzellen waren aber durch Hecken getrennt. Die Sanitäranlagen waren soweit sauber. Die Toilettendeckel sind von alleine hochgeschnellt und wurden mit einem Spritzer desinfiziert. Das haben wir vorher auch noch nicht gesehen. Am Meer war es leider sehr windig und die rote Fahne ging. Also gingen wir nur mit den Füßen rein und Noah buddelte. Es gab für alle (außer Nina) ein leckeres Eis und die vielleicht beste Pizza, die wir bisher gegessen haben.

Ich am Strand
Der Rand der Pizza war mit Ricotta gefüllt

Die Pizza gar sogar nur 11€ gekostet. Eine Nacht am Mittelmeer wollten wir noch verbringen und fanden einen super bewerteten mini Campingplatz, der erst vor drei Monaten eröffnet hat, nahe der französischen Grenze. Nun wissen wir auch, warum die Autobahn in Italien etwas kostet: sie besteht zumindest im Süden zu 90 % aus Brücken und Tunneln. Leider war es in Ventimiglia noch windiger und die Wellen waren recht hoch, weshalb es auch dort nichts wurde mit dem Baden im Mittelmeer.

Ich bin lieber in der Tasche geblieben, sonst hätte es mich weggeweht

Für 47€ gab es eine warme Dusche, saubere Toiletten und einen recht engen Stellplatz. Frischwasser füllten wir noch auf und Grauwasser ließen wir ablaufen. Leider haben schon einige Campingplätze geschlossen, doch wir fanden noch einen in den Bergen. Es ging für uns also von 0 m und 21 Grad auf über 1650 m und 11 Grad nach Frankreich. Erst ging es über die Autobahn an der Küste entlang nördlich von Monaco und bei Nizza bogen wir ab ins Landesinnere. Der Weg nach Péone (bei Valberg) ging über kurvige Straßen immer an einen Fluss entlang. Teilweise hatte das Wohnmobil ziemlich zu kämpfen, da es so steil war. Komisch war, dass der Campingplatz umgezogen ist etwa 15 km in einen anderen Ort. Haben es trotzdem gefunden. Es gibt jeweils eine Damen- und eine Herrentoilette und Dusche. Spinnen sind dort willkommen (nein, wir hatten sie nicht eingeladen). Ansonsten ist es ok aber für 29€ recht teuer. Wir können hier noch nicht mal Wasser ablassen. Durch das Dorf fließt ein Fluss, in den wir Steine reinwerfen konnten. Mal schauen was wir die nächsten Tage in den französischen Bergen erleben.

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