E6 ist die Hauptverkehrsstraße, die vom außen Schwedens in den Norden Norwegens führt. Auf dieser Route liegt, nach dem 8,5 km langen Kjorgfjelltunnelen, Yttervik. Ein kleiner Campingplatz mit Hütten, wovon eine für uns war. Wir erkundeten den Spielplatz mit dem Trampolin und dann durfte ich mit Henrik und Noah eine Runde mit einem Kanu fahren, welches wir uns kostenlos nehmen konnten. Wir haben Fische und kleine Krebse gesehen.

In der Nacht ging es an zu regnen und eigentlich war für den Tag nur Regen angesagt. Vormittags spielten wir drinnen und Henrik und Sarah trauten sich ins Meer, danach machten wir uns Eierkuchen zum Mittag. Nachmittags hörte es auf zu regnen und zwischendurch kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen raus. Also schnappten wir uns nochmal das Kanu und entdeckten die Unterwasserwelt. Am nächsten Tag sahen wir kaum etwas. Es war total neblig. Wir räumten alles ins Auto und weiter ging die Fahrt Richtung Bodø. Die Sonne kam raus und wir fuhren weiter entlang der E6. Zwischendurch hielten wir an und machten eine kleine Wanderung, die bei einer Hängebrücke startete und endete.

Die E6 verlief weiter bergauf und haben den Polarkreis überschritten. Es war eine tolle Landschaft und dort sahen wir am Straßenrand sogar drei Rentiere. Die Route ging weiter bergab entlang eines Flusses.

Gegen Abend kamen wir in Bodø an, wo wir für die kommende Nacht ein Hotelzimmer gebucht hatten. Es war wieder ein Scandic Hotel, dieses Mal war das Frühstück in Ordnung, aber bei weitem nicht so gut wie das am Flughafen. Wir gingen am Vormittag auf einen Motorikpark und spazierten dann am Hafen entlang. Mittag gab es heute in der Bäckerei „Berbusmel“. Dann ging es zur Fähranlegestelle, da wir mit der Fähre zu den Lofoten gefahren sind. Am Morgen kam eine e-Mail, dass die Fähre nicht nach Moskenes (westliche Lofoten), sondern nach Solvær fährt, was für uns eh besser gepasst hat, da der Weg zur nächsten Unterkunft kürzer war. Nach ca. 4 Stunden Fahrt mit der Fähre sind wir auf den Lofoten angekommen.

Auf dem Weg zur Unterkunft hielten wir Ausschau nach Polarlichtern und siehe da, wir haben sie gesehen!! Das ist schon etwas sehr besonderes. Schwer zu beschreiben aber vielleicht wie angeleuchtet grün sich bewegender Nebel. Mal stärker, mal schwächer und immer mal wieder weg und wieder da.

Das Haus, in dem wir sind, ist toll!! Draußen hört man das Meeresrauschen, drinnen ist es warm und gemütlich. Hier bleiben wir leider nur zwei Nächte. Morgen wollen wir Gimsøya und Umgebung erkunden.