Wir waren zwei Mal mit den Kajaks auf dem Wasser. Beim ersten Mal war es knapp eine halbe Stunde und beim 2. Mal nur ein paar Minuten, weil es Noah dann nicht mehr so gut gefallen hat. Wir wollen es aber auf jeden Fall nochmal probieren!

Am Nachmittag waren wir dann noch lecker und teuer essen (aber wo geht man hier in Norwegen auch günstig Essen?). In der Unterkunft genossen wir es noch auf dem Balkon mit Blick aufs Meer.

Am nächsten Tag ging es dann an der Westküste nach Stavanger. Auf dem Weg dorthin machten wir eine Pause und wollten eigentlich etwas wandern. Am Ende waren wir nur ein bisschen spazieren, durch Schafweiden und landeten dann auf einer sooo schönen grünen Wiese.

Angekommen am Rand von Stavanger mussten wir erstmal den Eingang der Unterkunft suchen. Es war ein eher altes Haus und sah nicht so einladend aus. Dafür war die Wohnung, in der wir eine Nacht blieben gut. Wir legten nur unsere Sachen ab und gingen dann nochmal los. Wir gingen ein Stück am Wasser entlang und dann noch einkaufen und kochten uns etwas leckeres am Abend.
Heute früh fuhren wir weiter Richtung Norden. Wir fuhren durch zwei Tunnel, die unter dem Wasser durchführen und nahmen eine Fähre. Einen Teil der Strecke kannten Henrik & Sarah bereits, weil sie vor 4 Jahren schon mal in der Nähe von Bergen einen Rundreiseurlaub gemacht haben. Nach dem 8 km langen Rullestadtunnelen machten wir einen Halt. Wir packten alles ein, um eine Wanderung zu machen. Am Anfang ging einen steilen Schotterweg hoch. Den Einstieg in den Wanderweg hätten wir fast verpasst. Es war ein sehr feuchtes Gebiet und da es auch zwischendurch noch geregnet hatte, war es sehr feucht dort. Der Weg war schmal und nicht so sehr ausgetreten. Es scheinen nur wenige Leute diesen Weg zu gehen. An einer Weggabelung haben wir uns für den falschen Weg entschieden, denn dieser endete einfach. Wir dachten, dass wir ihn gleich wiederfinden werden und gingen weiter. Oft versuchten wir von Stein zu Stein zu springen, um keine nassen Füße zu bekommen. Nachdem wir einfach querfeldein gegangen sind, fanden wir irgendwann den Weg wieder und entschieden uns noch ein Stück weiterzugehen zu einem See. Unterwegs tragen wir immer wieder Schafe, die direkt aufstanden und weggingen. Nach einer kurzen Pause in der Nähe des Sees, drehten wir um. Und es kam sogar nochmal die Sonne zum Vorschein. Den Tag über hatte es nämlich immer mal wieder geregnet. Auf dem Rückweg blieben wir immer auf dem Weg. Und dann ist uns auch aufgefallen, weshalb wir vom Weg abgekommen sind. Da ging nur nochmal ein kleiner Weg ab, der wahrscheinlich ein Aussichtspunkt war. Der richtige Weg ging rechts um einen Hügel herum. Es war eine schöne Wanderung und bis auf die Schafe waren wir die einzigen dort.


Dann fuhren wir weiter durch Odda durch zu unserer nächsten Unterkunft in Lote, was bei Utne in der Nähe ist. Auf dem Weg ging es vorbei an etlichen Wasserfällen in verschiedenen Größen. Hier haben wir für die nächsten zwei Nächte eine Holzhütte. Da kaum noch Holz da war, kam der Vermieter extra nochmal vorbei, sodass Henrik den Kamin anmachte. Der Ausblick ist schön. Die Hütte ist sauber, innen teilweise neu gemacht worden und es ist alles da. So haben wir es gerne 🙂
