Die dritte Nacht in Kulen Vakuf haben wir gut geschlafen und waren sehr zufrieden mit der Unterkunft. Nach dem Frühstück ging es für uns wieder Richtung Bihać. In einem Supermarkt wollten wir unsere letzten Konvertiblen Mark (bosnische Währung) ausgeben. Die Frau an der Kasse hat uns nicht richtig verstanden und uns das Kleingeld eingetauscht. Wir wollten den einen Teil mit dem Restgeld bezahlen und den anderen Teil mit Karte. Am Ende haben wir alles mit Karte gezahlt. Also sind wir nochmal rein, um den Schein loszuwerden. Mit den letzten 2,65 gingen wir in eine Bäckerei. Das Brot hat 2,60 gekostet und die Verkäuferin zeigte mit drei Fingern. Nochmal über den Tisch ziehen lassen wollten wir uns nicht. Also legten wir unser letztes Geld hin und das hat natürlich gepasst. An der Grenze haben wir die falsche Schlange erwischt und standen ca. 30 Minuten an.
Resümee von Bosnien & Herzegowina: Der Nationalpark Una scheint ein Geheimtipp zu sein. Es war nicht super viel los und gut ist es, wenn man bereits vormittags an den Eingängen ist. Es gibt einige Straßenhunde. Die Straßen sind nur teilweise gut ausgebaut. Auf das Google Navi sollte man sich nicht verlassen. Einige Leute sind super nett. Allerdings wird man als Tourist teilweise über den Tisch gezogen, vor allem, wenn keine Preise dranstehen.
Wir sind zum Parkplatz 2 des Plitvička Jezera gefahren. Es war super viel los und wir haben schon fast wieder am Ausgang bzw. Eingang geparkt. An der Ticketkasse gab es um 13 Uhr nur Tickets ab 14 Uhr, da es gerade so voll war. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet 40€. Deshalb entschieden wir uns eine kleine Wanderung dort zu machen und Tickets ab 16 Uhr zu kaufen. Diese waren günstiger, da der Park um 20 Uhr schließt. Kinder und Teddybären waren frei. Ab 16 Uhr war zum Glück nicht mehr so viel los. Es ging mit einer Fähre über einen der Seen und dann verlief ein Großteil des Weges über Holzstege. Es war sehr schön und hat sich gelohnt hinzufahren. Tipp: entweder direkt früh dort sein oder erst ab 16 Uhr.



Wir nahmen Route E und zurück ging es mit einem Bus. Wir nahmen den letzten Bus um 19:30 Uhr zum Parkplatz. Dort angekommen hatten wir etwa zwei Stunden Fahrt nach Pag vor uns. Hier wurden wir toll empfangen. Die Nacht war kurz. Am Vormittag erkundeten wir Pag und am Nachmittag waren wir im Meer baden.

Am Abend waren wir lecker in einem Restaurant am großen Strand essen und lassen gerade noch den Abend auf dem Balkon ausklingen.
