…ein Erlebnis! Ich finde kaum Zeit etwas zu schreiben, weil wir so viel sehen und erleben. Nach dem Arthur’s Pass sind wir zur Westküste gefahren und waren in Greymouth einkaufen. Unter anderem waren wir im „Warehouse“ (es gibt alles da) und haben neue Gaskartuschen für den Kocher vom Camper gekauft. Da scheint irgendetwas kaputt zu sein, denn die Gaskartuschen halten nicht lange. Weiter ging die Fahrt zu den Pancake Rocks. Haben auf einem Campingplatz übernachtet und eine Wäsche gewaschen. Leider hat das Kleingeld nicht mehr für den Trockner gereicht, weshalb wir die Wäsche im Auto auf unserer „Wäscheleine“ aufgehängt haben (wir haben ein Seil gespannt). Am nächsten Morgen sind wir einen tollen Wanderweg gegangen. Erst ging es am Porarari River entlang und dann durch den Dschungel. Es war super schön und kaum etwas los. Unterwegs haben wir einen Vogel gesehen, etwas größer als eine Ente und dachten, dass es ein seltenes Tier war. Bis wir selber festgestellt haben, dass es sie dort überall gibt! Wekas. Die kommen sofort an, sobald man Essen auspackt oder etwas anderes. Sie sind neugierig, picken alles an, wenn man sie nicht wegscheucht und ein mal ist eins sogar in den Fußraum vom Beifahrer des Campers gesprungen. Da haben sich dann aber alle Beteiligten erschreckt, als sie es bemerkt haben. Hihi! Was wir gelernt haben: immer alle Türen schließen und auf alles achten was einfach so da liegt, sonst ist auch die Taschentücherpackung auf einmal weg! Als der wirklich tolle Weg wieder zur Straße führte, sind wir bei den Pancake Rocks vorbeigekommen und haben uns die Blowholes und eine Höhle angeguckt. Nach dem Mittagessen beim Rookie ging es weiter nach Westport (die Küstenstraße war super toll) und dann Richtung Murchison. Dort haben wir auf einem Campingplatz an einem Fluss genächtigt.
…an adventure! I nearly don’t have time to write because we see and do a lot. After the Arthur’s Pass we went to the west coast and took the road between Greymouth and Westport. We slept next to the pancake rocks and did a very nice walk along the Porarari River where we saw a bird. We thought that this is a very rare animal. But it wasn’t. It’s called weka and you see them all around this area. They want to steal your food and everything that looks interesting to them. One also jumped in our car one time (always close the doors and keep an eye or better two or three on everything). After the walk through the jungle we went to the pancake rocks and saw the blowholes and a cave. Very impressive. We went up north and then to the east and stayed at a camping area next to a river nearby Murchison.






Am nächsten Tag haben wir uns den Rotoroa See angeguckt und sind dann weiter Richtung Nordosten an die Küste gefahren. Auf Rabbit Island waren wir im Meer baden. Übernachten wollten wir eigentlich auf einem kostenlosen Parkplatz. Jedoch waren alle Plätze für nicht self contained (mit Abwasserstation an Bord) Fahrzeuge schon weg. Haben uns einen anderen günstigen Platz rausgesucht, bei dem wir sogar noch eine warme Dusche genießen durften. Donnerstag mussten wir um 8:30 Uhr in Marahau sein, weil wir eine Tour gebucht haben durch den Abel Tasman Nationalpark: 2 Tage Kajak, ein Tag wandern und mit dem Wassertaxi zurück. Wir haben eine sehr ausführliche Instruktion zum Kajakfahren bekommen (zum Glück haben wir unsere vorigen Kajaktouren überstanden). Wir sind an Inseln vorbeigefahren, worauf Robben waren und an einer tollen Küste entlang gefahren. Am ersten Tag waren wir schon am frühen Nachmittag beim Zeltplatz (Anchorage), weshalb wir noch eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt unternommen haben. Am nächsten Tag sind wir erst recht spät losgekommen, weil auch das Zelt noch nass war. Das war aber gut, weil wir so in die „Sunfly bay“ reinfahren konnten, in die man nur bei Flut kommt. Mittagspause haben wir bei der traumhaften Mosquito bay gemacht. Toiletten gibt es recht häufig. Diese sehen oft aus wie grüne Fässer und heißen „loo“ (Spruch dazu: poo in a loo). Das Kajak haben wir am Strand in Onetahuti abgelegt und es wurde dort von einem Wassertaxi mitgenommen. Der Zeltplatz war direkt am Strand. Wir haben das Zelt aufgebaut, waren im Meer und haben uns dann nochmal unsere Buchung für den Trip durchgelesen. Eigentlich hätten wir nachdem wir das Kajak an dem Strand abgegeben haben noch 8 km nach Awarao gehen sollen. Dort war eigentlich der Zeltplatz für uns gebucht. Da wir aber schon alles aufgebaut hatten, entschieden wir uns dafür am nächsten Morgen früh zu starten und in Onetahuti zu bleiben.
The next day we stopped at the Rotoroa lake and afterwards went on to the coast. At Rabbit island we went into the ocean. At a free camping area there wasn’t any space for us so that we stayed at a low paying camping area for the night and had a warm shower. Thursday we started a Kajak tour in Marahau at 8:30 am. We had a big instruction how to use the Kajak. At an island we saw seals and had a nice trip along the coast. Our first night we were in Anchorage where we did a walk to a nice viewpoint. The next day we were lucky because of the flood we could enter Sunfly bay and had lunch at the beautiful Mosquito bay. At Onetahuti we brought back our Kajak, went for a little swim in the ocean and built up our tent. After that we recognized that we should have be in Awaroa overnight that was 8 km away. We decided to go early in the morning.





Der Wecker klingelte also um 5:30 Uhr und um kurz nach sechs hatten wir auch das nasse Zelt eingepackt. Es ging erst über den Strand und dann durch den Wald. Ein Müsliriegel musste erstmal reichen. Gegen 8:30 hatten wir Awaroa erreicht, wo wir unser Wasser aufgefüllt und bis 9 Uhr den Strand überqueren sollten, da danach die Flut wieder kam. Trotzdem mussten Sarah & Henrik ihre Schuhe ausziehen, um durch kleine Priele zu gehen. Unsere Mägen knurrten, die Schultern von den beiden fingen an zu schmerzen (nicht nur wegen mir) – wir brauchten dringend eine Pause. Endlich gegen 9:30 hatten wir eine Bank gefunden und haben das restliche Müsli gegessen. Etwa 2 Stunden später nachdem wir durch Wald, über Strand, bergauf und bergab gegangen sind haben wir Totaranui erreicht. Dort ging es mit einem Wassertaxi zurück nach Marahau. Die Fahrt war ziemlich aufregend und wir konnten unsere Kajak Tour und die Wanderung nochmal Revue passieren lassen, wobei diese Fahrt um einiges schneller ging. Angekommen am „Hafen“ wurde ein Traktor vor das Boot geschnallt und die Fahrt ging auf der Straße weiter. Na welcher Bär erlebt denn sowas? Mit dem Boot auf der Straße fahren. Der Fahrer hat uns instruiert: die Schwimmwesten können wir ausziehen. Sollten wir auf die Straße fallen, schnell aufstehen!
We woke up at 5:30 am and started at 6:15. In Awaroa we had to cross the beach before 9 because otherwise the flood will come again. At 9:30 we finally arrived at a bench where we had breakfast. After about two hours more of walking we ended up in Totaranui where we took the water taxi back to Marahau. At the “port” a tractor drove us to our parking place. So which bear can tell that he was in the boat while driving on the street?




Wir überlegten wohin unsere Reise als nächstes gehen sollte und entschieden uns für den Süden Stadt noch weiter in den Norden zu fahren. Also ging es vorbei an Murchison, die Nacht verbrachten wir auf einem günstigen „Campingplatz“ (nur Toilette) wo wir wenigstens unser Zelt trocknen konnten. Sonntag waren wir bei den heißen Quellen in Hanmer Springs. Es war sehr entspannt und es gab sogar Rutschen. Huiii!! Dann hatten wir Glück, dass wir noch einen Platz bei einem kostenlosen Platz gefunden haben, denn dort durften nur zwei Autos stehen. Und Montag fuhren wir über Christchurch zum Lake Tekapo und schlafen bei einem Campingplatz von dem aus wir einen schönen Blick auf den See haben. Die letzten Tage vor allem bei Gewässern wurden wir von „Sandfliegen“ zerstochen. Es scheint hier aber nicht mehr so viele zu geben.
We went on to the south again. We passed Murchison again and on Sunday we relaxed at Hanman Springs in the hot pools. We slept at a free car place and the next day we crossed Christchurch and went to the Lake Tekapo where we sleep at a camping area with a nice view over the lake. The last days there were plenty of sandflies but it seems to be getting better.

Und falls ihr euch fragt was es eigentlich immer so zu Essen gibt: morgens oft Müsli, mittags und abends unterschiedlich.. oft Linsen oder Kartoffeln, Nudeln, Salat, selbstgemachtes Hefebrot (ausgerollt mit der Ölflasche und dann in der Pfanne gebraten),…
And if you might ask what we eat all the time: breakfast we have Müsli and lunch and dinner: lentils, potatoes, salad, noodles or self made bread,…


Übrigens verzeiht mir Schreibfehler!! 😉
By the way: sorry for misspellings!! 😉
Gibt’s im Warehouse noch Klopapier? Wenn ja, bring doch bitte ein paar Rollen mit ja 😆
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Na klar wir schicken was rüber 😉
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Hört sich sehr aufregend, aber auch sehr beschwerlich an. Genießt diese Tage! An die gemeisterten Urlaubsherausforderung denkt man später besonders gerne zurück 😉
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PS: schön mal wieder was von euch zu hören..
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.. eure Abenteuer sind immer ein kleines Highlight für mich 😊
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