Jeder Tag bisher ist sehr aufregend. Im Nagarhole Nationalpark und dem dazugehörigen Kabini River haben wir noch einige Tiere gesehen. Unter anderem mehr Elefanten, einen Leoparden, Gaure (größter lebende Vertreter der Rinder), Krokodile, eine Schildkröte, Königsriesenhörnchen, Wildschweine, ganz viele Affen und Sambarhirsche (oder Pferdehirsch). Außerdem Kolibri, Fischadler und vieles mehr. Die Tierwelt hier ist bunt und sehr vielfältig. Bei einer Jeep Safari haben wir einen männlichen Tiger gesehen, der sich in der Nähe von einem Bach erst ausgeruht und dann sogar daraus getrunken hat. Als wir schon fast wieder den Park verlassen wollten, hat Henrik noch einen weiteren Tiger entdeckt. Der Fahrer hat wieder versucht relativ nah am Tier dran zu bleiben. Dann hat er den Jeep sozusagen in den Weg des Tigers gestellt, sodass dieser dann nur etwa 2 Meter von uns entfernt vorbeigelaufen ist. Das war schon fast beängstigend aber auch das Highlight der abendlichen Safari. Auch im zweiten Zelt hatten wir wieder Kakerlaken, es sah aber wenigstens alles etwas besser und sauberer aus. Bereits am 2. Abend in dem neuen Zelt haben wir nur noch ganz wenige Kakerlaken gefunden. Dafür hatten wir einen mini Salamander und einen riesigen Tausendfüßler im Bad. Abends gab es immer Roti aus einem extra dafür hergestellten Ofen (-> Video) mit leckeren Sachen vom Büfett. Am letzten Morgen nach der Bootstour haben wir im Camp noch eine Gottesanbeterin einen Pfahl hochlaufen sehen.
Every day is very exciting. In the Nagarhole Nationalpark we’ve seen a lot of different animals. Ospreys, King Fisher, Sambars, crocodiles, leopard, monkeys and a lot more. At one Jeep Safari we first saw a Tiger lying next to a water spot. When we already wanted to go out of the park Henrik spotted another tiger. This tiger was going 2 meters next to the Jeep we where sitting in. That was something really special. For dinner we had Roti from an oven with things from the bufett.




Am Freitag Vormittag wurden wir abgeholt. Die Ruhe zwischendurch tat sehr gut. Denn direkt als wir wieder in Mysore angekommen sind war es sehr laut und voll. Am Nachmittag sind wir mit unserem Freund um einen See (Kukkarahali Lake) spaziert. Und was für ein außergewöhnlicher Zufall: auf einmal kam ein Pärchen, welches wir in der Kabini Lodge getroffen haben auf uns zu. Manchmal passt das Sprichwort, dass man sich zwei mal im Leben sieht eben. Wir haben den Sonnenuntergang genossen und sind dann mit unserem Freund in eine Brauerei (Barge) gefahren wo wir Abendessen hatten.
What we enjoyed a lot was the silence. In the evening we made a walk around a lake and saw the sunset. We got surprised by meeting a couple at the lake we’ve also seen at Kabini River Lodge. Afterwards we had dinner at a brewery with our friend.

Samstag Vormittag sind wir mit unserem Freund zur Kokosnussfarm seiner Tante gefahren. Hier wurden wir von ihr und ihrem Mann begrüßt. Es gab leckeres indisches Mittagessen mit einer typischen Speise aus Mysore (Bisibele’beeph Reis, Linsen, Gemüse). Die Farm liegt in der Nähe von einem Stausee. Karnataka heißt übrigens der Staat in dem wir hier sind. Die Einwohner sprechen Kannada.
Saturday we and our friend went to the coconut farm of her aunt. We got really tasty indian lunch from her. The farm is closed to a backwater. The state where we are is called Karnataka and they speak kannada here.
Am Nachmittag als die Sonne nicht mehr so doll schien, haben wir einen Rundweg durch die Farm bekommen. Sie haben ganz viele verschiedene Sachen, die angebaut werden: Kokosnüsse, Bananen, Feigen, Guaven, Chili, Tomaten, Auberginen, Jackfruits, Basilikum, Gooseberry, Zitronen, Bohnen, Drumsticks (die Früchte eines Meerrettichbaums bzw. Trommelstockbaum), Granatäpfel und vieles mehr. Ich durfte sogar eine Chili probieren. Wir sind über Nacht geblieben, haben den Sonnenuntergang gesehen und sogar blinkende Glühwürmchen als es dunkel war. Am Morgen durfte ich mit der Drohne den Sonnenaufgang beobachten. Wir wurden das Wochenende über lecker bekocht und konnten entspannen und die Natur genießen. Sonntag Nachmittag waren wir in einem Vogelbeobachtungsgebiet. Bei einer kleinen Bootstour haben wir unter anderem viele Pelikane, Storche, Fledermäuse und Krokodile gesehen.
At the farm they have many different plants. Coconut, banana, jackfruit, beans, chili, eggplant, drumsticks, lemon and a lot more. The sunset was a bit cloudy but we could see fireflies which also flew into the house. The food we had was delicious and it was great to relax there. In the afternoon we went to a bird sanctuary.


Heute haben wir nichts gemacht, weil es Sarah schon seit Samstag nicht ganz so gut geht. Aber es wird besser weshalb wir wahrscheinlich später nochmal zur Familie fahren. Morgen Mittag werden wir abgeholt und dann geht’s weiter…
Today we haven’t been doing anything because Sarah isn’t so well. It’s getting better and maybe we will visit the family again. Tomorrow we will be picked up and we continue…
Bis auf das es Sarah nicht so gut geht.. wieder ein sehr schöner Beitrag. Vor allem das Video vom Tiger ist sehr beeindruckend.. die Gottesanbeterin ist bestimmt ne Reinkarnation aus Korsika 😬
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Gute Besserung an Sarah.
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Voll interessant, … mir gefällt der Ofen 🙂
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