Der Palast in Mysore wird jeden Sonntag von 19 – 20 Uhr beleuchtet. Wow, das sah super schön aus. Auf dem Weg zum Eingang in den Park des Palastes waren die Gehwegplatten oft uneben und teilweise waren einfach Löcher mitten auf dem Weg. Dann hat unser weiser indischer Freund gesagt: „you have to expect the unexpected” (du musst das unmögliche erwarten). Zum Glück ist niemand von uns reingefallen – ich wäre wahrscheinlich komplett weg gewesen. Vor dem Palast haben ein paar Leute Flöte gespielt. Die Atmosphäre war gut. Danach waren wir mit ein paar Familienmitgliedern und Freunden essen in der Oyster Bay. Ich dachte ich verwandele mich in einen Drachen so scharf war das. Zum Glück kam dann die Erlösung: Paneer (Indischer Frischkäse aus Kuhmilch) und der hat richtig lecker geschmeckt.
The palace in Mysore is illuminated every Sunday between 7 and 8 pm. It was impressive and beautiful to see that. The sidewalk wasn’t good and sometimes there even were holes so that our friend said: “you have to expect the unexpected”. So you always have to keep your eyes open and watch your feet. The dinner afterwards was very spicy but also delicious.

Montag hat uns ein Fahrer abgeholt und zur Kabini River Jungle Lodge gefahren. Hier angekommen konnten wir direkt unser Zelt beziehen. Es gibt zwei zusammengeschobene und ein einzelnes Bett. Das Bad ist ziemlich groß. Ein paar kleine Käfer und Spinnen haben wir verscheucht. Dann haben wir das Areal hier erkundet. Es liegt direkt am See. Das Essen gibt es immer als Buffet. Die Speisen vom Mittag- und Abendessen sind ähnlich, zum Frühstück gibt es ebenfalls warme Speisen und auch Toast, Eier und Früchte. Gegen 15 Uhr startete unsere erste Jeep Safari. Wir sind in den Nagarhole Nationalpark und Tiger Resort gefahren. Wir haben viele verschiedene Tiere gesehen. Unter anderem: Hirsche & Rehe, Affen, Adler, bunte Vögel, Pfauen, Büffel, Wildschweine, einen Elefanten und als Highlight den einzigen schwarzen Panther!!!! dieses Parks. Der Weg zum Panther war heftig. Wir waren ziemlich weit weg als der Fahrer einen Anruf bekommen hat, dass jemand den Panther gesehen hat. Dann hieß es nur noch: „hold on tight“ (haltet euch fest). Dann ging es los in einem Tempo…huii zum Glück war ich während der Fahrt im Rucksack. Wir sind alle rumgehüpft und es hat sich laut Henrik fast angefühlt wie bei „Collin McRae Rallye”. Wir haben nur ganz kurz gewartet und dann lief er neben dem Weg lang. Wir waren natürlich nicht der einzige Jeep dort und die Kameras haben nur so geklickt. Übrigens auch Wahnsinn, was für Kameras und vor allem Objektive manche hier haben. Der schwarze Panther hat auf jeden Fall eine gute Show hingelegt. Tatsächlich ist es sogar gar kein Panther, sondern ein schwarzer Leopard, der seine schwarze von einem rezessiven Gen beider Eltern geerbt hat. In dem Areal hält sich wohl auch ein Tiger mit seinen drei Jungen auf. Die haben wir leider nicht auch noch gesehen. Nach dem Abendessen wollten wir nicht allzu spät ins Bett gehen, weil die nächste Safari um 6:15 Uhr starten und es um 5:45 Uhr noch Kaffee und Tee geben sollte (Frühstück gibt es erst danach um 9:30 Uhr). Bevor wir duschen konnten, haben wir noch acht Kakerlaken beseitigt. Das war ziemlich unangenehm. Oben am Dach hat Henrik dann zwei Salamander entdeckt, die auch gerade eine Kakerlake verspeist haben. Wir haben sie Gustav und Gusteline getauft. Endlich jemand, der uns dabei geholfen hat. So richtig gut schlafen konnten wir alle drei leider nicht. Nach dem Kaffee und Tee ging es dann dieses Mal mit einem anderen Fahrer und anderen weiteren Fahrgästen wieder in den Nationalpark. Der Fahrer hat auch einen anderen Weg gewählt und ist generell ruhiger und langsamer gefahren, sodass wir uns nicht so doll festhalten mussten. In der Nacht und morgens ist es hier noch ziemlich kalt. Erst wenn die Sonne rauskommt wird es über 30 Grad warm. Bereits nach wenigen Minuten Fahrt tauchte vor uns auf der Straße eine Tigerin!!! auf. Ihr folgten ihre 3 Kinder, die die Straße direkt danach überquerten. Wow war das ein Spektakel! Mit uns war nur ein anderer Bus vor Ort. Ein Glück saßen wir im Jeep. Ansonsten haben wir viele Tiere vom Vorabend nochmal gesehen. Beim Frühstück haben wir erfahren, dass wir am Nachmittag eine Bootstour mitmachen. Wir haben gefragt, ob wir das Zelt wechseln können aufgrund der vielen Kakerlaken. Das war zum Glück kein Problem, wir mussten nur warten bis das andere gereinigt wurde. Innerhalb von ein paar Minuten war auch das erledigt. Das neue Zelt sieht vor allem im Bad schon viel besser aus. Die Toilette und vor allem der Spülkasten sind ganz und noch nicht geklebt und generell erscheint es uns unbenutzter. Nur das Waschbecken ist etwas komisch (-> Foto)… Wir hoffen also, dass wir am Abend nicht wieder Überraschungen erleben. Die Drohne hat das Gelände bereits von oben erkundet – es sieht hier sehr schön aus. Natur pur 🙂
On Monday we went to Kabini River Jungle Lodge. We could directly go into our tent which is quite big. After lunch we had a Jeep Safari to Nagarhole Nationalpark and Tiger Reserve. We saw a lot of animals: an elephant, deers, buffaloes, monkeys, eagles, many different birds and as a highlight we saw the only black panther living in this area. The drive to it was very bumpy. The driver had to hurry because someone called him that he saw the panther. We just had to “hold on tight”. It was worth it! The dinner was also good. Before we could take a shower we had to kill many cockroaches. This was awful. The next day we had to get up early, because the next Jeep Safari started at 6:15 am. This time we had another driver who took another way. And we were so lucky that after a few minutes the Tiger crossed our road with her three puppies which weren’t that little anymore. So you see that you always have to expect the unexpected. We asked for another tent because without cockroaches and we got a new one which seems to be better. In the afternoon there is a boat Safari waiting for us. The drone experienced this area from the sky what looks beautiful.


Die Bootsafari am Nachmittag war super! Wir haben schöne Vögel gesehen, einen Elefanten, der gerade aus dem Wasser gekommen ist, einen Tiger, der seit über 2 Jahren nicht mehr von einem Boot aus gesichtet wurde und zum Ende hin ein Krokodil. Unterwegs haben wir ein sehr nettes Paar aus Australien kennengelernt, die uns ihre Fotos, die sie mit ihrer sehr guten Kamera gemacht haben schicken wollen. Also schon wieder ein voller Erfolg und tolle Eindrücke!
The boat safari during afternoon was great. We saw nice birds, an elephant who just came out of the water, a Tiger which hasn’t been spotted by boat over the last two years and finally a crocodile. During the trip we met a really nice couple from Australia who want to give us their photos which they’ve taken with their camera. It was an awesome trip with gorgeous impressions.

Grüße aus dem Boot 
In der Bucht beim Elefanten 

Freue mich für euch. Und die Beschreibungen sind excellence 😀
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